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My Khao Lak

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Occupation: Robotik - Theoretische Mechatronik

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Thursday, August 17th 2006, 12:34am

Cheow Lan Reservoir - Khao Lak Guide Olaf Schomber

Im März 2006 war ich mit Olaf, dem Khao Lak Guide und 6 weiteren Personen auf einer 2 Tages Tour auf dem Cheow Lan Reservoir Lake im Khao Sok Nationalpark unterwegs.

Dieser Park ist einzigartig auf der Welt. Der Park wird geprägt von einem riesigen Stausee aus dem die Bergspitzen eines Gebigszuges teilweise 400 bis 600 Meter steil in den Himmel ragen. Da der See ständig seinen Wasserspiegel ändert wurden die wenigen Resorts, die es dort gibt als Flösse auf den See gebaut, so das sie sich immer dem Wasserstand anpassen können. Da die Toilettenhäuschen ja auf dem Festland liegen müssen haben einige dieser Flossresorts viele Toilettenhäuser in verschiedenen Höhen. Manchmal liegen die dann 10 Meter unter Wasser.

Strom gibt es dort nicht. Abends laufen dann Generatoren, die reichen aus für ein paar Glühbirnen. Telefon gibts da auch nicht, auch keinen Handyempfang. Dort ist man wirklich völlig von der Aussenwelt abgeschnitten. Kommuniziert wird dort mit Funkgeräten. Wir hatten auch immer eines dabei. Es ist wirklich wichtig, das man die Funktion der Funkgeräte ständig prüft.

Da war das erste mal seit vielen Jahren, das ich 2 Tage lang nicht im Internet war. :)

Ich kann es kaum beschreiben, diese Tour war die Tour meines Lebens. Ich kann nur jedem raten diese Tour einmal zu machen. Eine Ein-Tagestour empfehle ich aber nicht, wegen der 2,5 stündigen Anfahrt von Khao Lak ist das dann zu kurz. 2 Tage sollten es schon sein, vor allem auch weil man dort mal eine Nacht auf einem dieser Flossresorts verbringen kann.

Diese Erfahrung möchte ich in meinem Leben nicht mehr missen.

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Olaf Schomber - Khao Lak Guide

Buchen kann man diese Tour in mehreren Guide Offices, wer aber auf eine deutsche Tourbegleitung wert legt und 2 Tage dort bleiben möchte, der sollte sich an Olaf wenden.

- Olaf Schomber - Khao Lak Guide

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Tauchen im Cheow Lan Reservoir

Eine Tauchtour bieten meines Wissens momentan nur die Wetzone Diver und die Khao Lak Fun Diver an.

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Heinrich Grosskopf – March 2006
Photo 35-48-22

Der Viewpoint

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Heinrich Grosskopf – March 2006
Photo 35-48-23

Der Stausee, ein gigantischer See, er ist riesig. Hier auf dem Foto sieht man nur den Anfang, es geht noch viel weiter, mit dem Longtailboot braucht man bis zum Nordufer für die 70 Kilometer knappe 6 Stunden.

Die nach dem Bau des Staudammes neu entstandenen Ufergebiete sind immer noch nicht komplett erkundet. Hier gibt es Gegenden, wo noch nie vorher ein Mensch war. Vor dem Bau des Dammes waren viele Berge gar nicht erreichbar. Ständig werden neue Höhlensysteme entdeckt in der karstigen Kalklandschaft.

Der Norden des Sees ist weder erschlossen noch erkundet, hier kann man wirklich noch ganz neue Dinge entdecken.

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Heinrich Grosskopf – March 2006
Photo 35-48-24

Die Ticketstation. Hier zahlt man den Eintritt. Bei Olaf ist das im Tourpreis bereits enthalten. Ich glaube es waren 200 Baht, also so ungefähr 4,00 Euro.

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Heinrich Grosskopf – March 2006
Photo 35-48-25

Hier besteigen wir unser Longtailboot. Angetrieben werden diese Boote mit 4 Zylinder Motoren. Das sind echt ganz schön fette Motoren. Wenn so ein Motor angeworfen wird, dann dröhnt die ganze Gegend.

Ab jetzt lassen wir die Zivilisation hinter uns. Da wo wir jetzt hinfahren, da wartet die absolute Einsamkeit auf uns. Wegen der enormen Grösse des Stausees trifft man dort nur direkt am Anfang öfter mal auf Menschen. Je weiter man fährt, desto seltener begegnet man Jemandem. Richtigen Fremdenverkehr gibt es dort eigentlich nicht. Es ist eine begrenzte Anzahl von Flossresorts vorhanden. Diese Art von Tourismus ist meiner Meinung nach mit dem Park verträglich.

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Heinrich Grosskopf – March 2006
Photo 35-48-26

Es geht los, bitte festhalten, nun zeigt der schwere Motor, was in ihm steckt. Wegen der weiten Strecken auf dem See muss man auch schon mit etwas Geschwindigkeit unterwegs sein.

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Beeindruckende Felsformationen

Was dann nach kurzer Fahrt auftauchte hat mir die Sprache verschlagen. Einzigartig!!!!


Heinrich Grosskopf – March 2006
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Heinrich Grosskopf – March 2006
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Heinrich Grosskopf – March 2006
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Unser schwimmendes Resort


Heinrich Grosskopf – March 2006
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Unser schwimmendes Resort kommt in Sichweite. Ich wusste vorher schon was mich erwartet, einige unserer Reisegruppe haben aber echt nicht schlecht gestaunt. Ein schwimmendes Resort, wo gibts den sowas? Na auf dem Cheow Lan Reservoir :)

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Heinrich Grosskopf – March 2006
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Heinrich Grosskopf – March 2006
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Hier wurde standesgemäss aufgetischt. Es gab Fisch direkt aus dem Cheow Lan Reservoir. 2 Personen aus unserer Gruppe waren Vegetarier. Das hatte Olaf vorher geregelt. Die haben extra was vegetarisches bekommen.

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Meine Hütte

Bitte glauben Sie mir, noch nie vorher habe ich mich so gut entspannen können wir hier in der Abgeschiedenheit im meiner kleinen schwimmenden Hütte.


Heinrich Grosskopf – March 2006
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Heinrich Grosskopf – March 2006
Photo 35-48-32

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Heinrich Grosskopf – March 2006
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Heinrich Grosskopf – March 2006
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Gewitter


Heinrich Grosskopf – March 2006
Photo 35-48-37

Einige die mich kennen wissen ja, das ich Wetterbeobachter bin. Als wir noch eine Abendtour mit dem Boot gemacht haben um Fledermäuse zu beobachten, da zog auf einmal eine Gewitterfront auf. In einer Linie stiegen die CBs (Gewitterzellen) in die Höhe mit einem Tempo, wie ich es zu Hause noch nie gesehen hatte. Das Blitzfeuerwerk hielt die ganze Nacht an.

Das ich hier auch noch zum Chasen (Gewitterjagd) komme, wer hätte das gedacht. Einen ausführlichen Chasereport werde ich dazu noch verfassen.

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Heinrich Grosskopf – March 2006
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Heinrich Grosskopf – March 2006
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Heinrich Grosskopf – March 2006
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Tropfsteinhöhle

Diese Höhle wurde erst vor 5 Jahren entdeckt obwohl sie im bereits erschlossenen Gebiet des Parks liegt. Was mag man in diesem Park noch alles entdecken?

Diese Höhle ist ein beeindruckendes Naturschauspiel. Also, was ich hier für seltsame Formationen gesehen habe, das hätte ich nun wirklich nicht erwartet. Man kennt ja schon so einige Tropfsteinhöhlen, diese hier, die ist aber schon etwas besonderes.


Heinrich Grosskopf – March 2006
Photo 35-48-41

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Heinrich Grosskopf – March 2006
Photo 35-48-42

Hier sieht man einen Riss, der sich quer durch einen Teil der Tropsteinhöhle zieht. Hier muss es vor vielen zehntausend Jahren einmal zu einer Gebirgsverschiebeung gekommen sein. Dieser Riss zeigt auch, das das gesamte Gebirge immer noch nach oben gedrückt wird. Es war ja ursprünglich mal ein Korallenriff auf Meereshöhe. Kalk verwittert ja sehr schnell im Vergleich zu anderen Gesteinsarten. An diesem Riss und an diesen bis zu 600 Meter hohen Kalkbergen sieht man dann, das dieses Gebirge ein aktives Gebirge ist, welches immer noch in der Entstehung ist. Die Erosion ist momentan nicht in der Lage das Emporwachsen auszugleichen. Das erklärt diese hohen Kalksäulen, die aus dem See ragen. Auch an der Steilheit der Kalkberge erkennt man das momentan immer noch schnelle Wachstum des Gebirges.


Heinrich Grosskopf – March 2006
Photo 35-48-43


Heinrich Grosskopf – March 2006
Photo 35-48-44


Heinrich Grosskopf – March 2006
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Die Rücktour

Auf der Rücktour haben wir noch einen Abstecher gemacht in einen wunderschönen Bereich etwas abseites der normalen Bootsrouten.

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Heinrich Grosskopf – March 2006
Photo 35-48-46


Heinrich Grosskopf – March 2006
Photo 35-48-47


Heinrich Grosskopf – March 2006
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Heinrich Grosskopf – March 2006
Photo 35-48-49


Heinrich Grosskopf – March 2006
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