Hi Andre,
vielleicht hast Du die beiden Beiträge, mit denen ich versuchte, unsere Erfahrungen ein wenig zusammen zu fassen, bereits gelesen:
Restaurants für Insider! <---
Mobiles Essen <---
Seit der letzten Saison in der diese Berichte entstanden, hat sich sicher das eine oder andere geringfügig geändert, wobei der Kern noch stimmt.
Es gibt inzwischen einige Restaurants mehr. Den Überblick kann ein Einzelner unmöglich haben.
Verlässt man sich auf Empfehlungen, kann man eine bittere Enttäuschung erleben oder wie in vielen Fällen absolut zufrieden sein.
Ausschlaggebend ist manchmal die Tagesform von Personen oder war wir feststellen konnten die Anzahl der Gäste, die natürlich rasch bedient sein wollen.
In den Gegenden die touristisch gut besucht sind, kann man oftmals beobachten, dass Speisekarten einen sehr hohen Grad an Übereinstimmung aufweisen. Genau so ist es mit den Preisen. Gerüchteweise gibt es da eine Abstimmung zwischen verschiedenen Lokalen.
Wir bevorzugen die einfachen Lokalen, wo das Essen bestellen schon aufregend ist und man auch Dinge bekommt, die nicht überall angeboten werden. Beispiel: Green Mango - Catfish Salad - super! oder Hühnerknöchelchen in Teig eingebacken. Das schmeckt halt nicht jedem. Auf den Speisekarten, so es denn eine gibt, stehen dann manchmal keine Preise, was in Lokalen, die praktisch nur von Einheimischen besucht werden, üblich ist.
Mein Tipp ist, gehe nicht immer da essen wo die meisten Gäste essen!
Auch das mit der Schärfe ist ein großes Problem. Ich kann mir vorstellen, dass manche Köche am Verzweifeln sind. Während manche Leute gerne pet pet essen maulen andere bereits, wenn eine milde große Paprika ohne Kerne verarbeitet wurde. Nicht jeder weiß, was es der Bedienung sagen muss und so haben einige Lokale bzw. deren Köche ihre Schärfe-Justierung gewählt. Extrem mild haben wir beispielsweise im Thala Thai erlebt, pikant scharf im Takieng.
Ein paar Tipps noch:
Das Essen wird nach Landssitte nicht kochend heiß gegessen sondern meist lauwarm.
Die Portionen sind für westliche Vorstellungen in den noch nicht so angepassten Lokalen oftmals etwas klein. Kein Problem. da bestellt man sich halt noch etwas anderes, das interessant scheint.
Wasser auf dem Tisch ist kostenlos und man bestellt Eiswürfel dazu - naam käng.
Man isst mit Löffel und Gabel oder Stäbchen bei Suppe. Farangs(wir) bekommen aber meistens einen Löffel gereicht. Die Suppenbestandteile muss und kann man nicht alle essen(Ingwer, Zitronengras etc.)
Wer Papaya Salat som tham isst, sollte den vielleicht nicht gleich zu Anfang mit den "blue field crabs" essen.
Eines kann man bestimmt sagen, "keine Angst vor kleinen, einfachen Restaurants". Wir wurden da noch nie enttäuscht!